Zyklon Gezani hat auf Madagaskar im Indischen Ozean mindestens 31 Menschen das Leben gekostet. Das Nationale Amt für Risiko- und Katastrophenmanagement teilte mit,
dass mehrere Personen bei Gebäudeeinstürzen ums Leben gekommen seien. Mindestens 37 Menschen seien verletzt worden. Vier Menschen werden vermisst. Laut der Behörde wurden
mehr als 2.700 Menschen in Sicherheit gebracht. Laut Behördenangaben mussten über 6.800 Menschen ihre Häuser verlassen. Als Opfer der Katastrophe führen die Behörden knapp über 250.000 Menschen.
Der tropische Wirbelsturm erreichte Windgeschwindigkeiten von knapp 200 Kilometern pro Stunde. Der Zyklon traf in der Stadt Toamasina, dem wichtigsten Hafen der Insel, auf Land und verursachte schwere Schäden. In Videoaufnahmen sind unter anderem überflutete Wohngebiete, Häuser und Geschäfte mit herausgerissenen Fenstern und abgedeckten Dächern sowie umgestürzte Bäume und Trümmer auf den Straßen zu sehen.
Der Präsident Madagaskars, Michael Randrianirina, besuchte Toamasina, um sich einen Eindruck von den Schäden zu machen und mit den Betroffenen zu sprechen. Sein Büro teilte mit, dass rund 75 Prozent der städtischen Infrastruktur beschädigt oder zerstört worden seien. Seit Dienstag gebe es in Toamasina keinen Strom mehr.
Erst vor zwei Wochen hatte der Wirbelsturm Fytia auf Madagaskar 14 Menschen getötet. 85.000 Menschen mussten aus ihren Häusern flüchten.
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