Musik: Nach Krankheitspause: Céline Dion kündigt Bühnen-Comeback an

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Nach einer jahrelangen krankheitsbedingten Konzertpause hat Superstar Céline Dion ein Bühnen-Comeback angekündigt. «Dieses Jahr bekomme ich das schönste Geschenk meines Lebens», sagte die «My Heart Will Go On»-Sängerin an ihrem 58. Geburtstag in einem auf Instagram veröffentlichten Video. «Ich bekomme die Möglichkeit, euch zu sehen und wieder für euch zu performen, ab September in Paris.» 

Immer wieder hatte die am Stiff-Person-Syndrom leidende Dion in der Vergangenheit betont, auf die Bühne zurückkehren zu wollen. Nun wird sie im Herbst zehn Konzerte in der Pariser La Défense Arena geben. Los geht es am 12. September. Das letzte Konzert in der bis zu 45.000 Menschen fassenden Halle ist am 14. Oktober geplant. «Ich fühle mich gut, ich bin stark, ich bin aufgeregt, natürlich ein bisschen nervös, aber vor allem bin ich euch allen sehr dankbar!», sagte Dion in dem Video. «Ich kann es nicht erwarten, euch wiederzusehen.»

Dion leidet an seltener Krankheit

2022 hatte Dion die Diagnose öffentlich gemacht und war seitdem nur noch selten auf der Bühne aufgetreten. Ob sie verreisen oder auftreten konnte, hing jeweils von ihrer Tagesform ab. Deshalb hatte die «My Heart Will Go On»-Sängerin alle für 2023 und 2024 geplanten Termine ihrer «Courage World Tour» in Europa abgesagt.

Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris hatte sie zum ersten Mal seit 2020 wieder öffentlich gesungen. Danach trat sie unter anderem bei einer Show in Saudi-Arabien auf. Beim Eurovision Song Contest in Basel 2025 warteten Fans jedoch vergeblich auf einen möglichen Auftritt der Sängerin.

Erkrankung kann mit Therapie gut in den Griff bekommen werden

Das Stiff-Person-Syndrom gilt laut Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, als nicht heilbar, aber als ganz gut symptomatisch behandelbar. «Es ist möglich, dass man die Symptome so gut behandelt, dass die Personen, die die Erkrankung haben, im Alltag kaum beeinträchtigt sind.» Der Experte erklärt: «Wenn sich Autoantikörper nachweisen lassen, und das ist bei der Mehrzahl aller Patientinnen und Patienten so, kann man eine Therapie etablieren, die sich gegen diese Autoantikörper richtet, und kann damit auch über längere Zeiträume, sprich über einige Monate, eine weitgehende Symptomfreiheit herbeiführen.»

Durch die Autoantikörper werde zu wenig von einem reizhemmenden Überträgerstoff produziert. So könnten die Muskelverkrampfungen entstehen. Man gehe davon aus, dass Autoantikörper beim Stiff-Person-Syndrom wahrscheinlich immer eine Rolle spielen, auch wenn man nicht bei allen Patienten die genauen Antikörper kenne.

Mit mehr als 200 Millionen verkauften Alben weltweit gehört Dion zu den erfolgreichsten Musikerinnen ihrer Generation.

© dpa-infocom, dpa:260330-930-887560/2

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