Notfälle: Explosion in Labor – Feuerwehr rückt mit Schutzanzügen an

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Eine Explosion in einem Labor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Dresden hat einen ABC-Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Bei der Explosion in der Nacht wurden ein Schrank sowie mehrere Behältnisse mit Chemikalien beschädigt, wie die Feuerwehr mitteilte. Demnach traten Säuren aus, die miteinander reagierten.

Zwei Mitarbeiter entdeckten den Schaden am Morgen. Die Feuerwehr rückte mit 30 Kräften an, unter anderem um die Chemikalien zu identifizieren und zu sichern. Dabei kamen auch mehrere Trupps in speziellen Chemikalienschutzanzügen zum Einsatz. Am Mittag war die Gefahr beseitigt und der Einsatz beendet, wie ein Feuerwehrsprecher sagte.

Der Raum bleibe weiter gesperrt und werde gereinigt. Für Personen innerhalb des Hochschulgebäudes sowie für die Öffentlichkeit bestand keine Gefahr. Die Hochschulleitung habe laut Feuerwehr mitgeteilt, dass der Lehrbetrieb uneingeschränkt fortgeführt wird. Die beiden Mitarbeiter wurden durch den Rettungsdienst medizinisch untersucht, eine weiterführende Behandlung war nicht erforderlich.

Wie es in der Nacht zu der Explosion kam, war zunächst nicht bekannt. Unter ABC-Gefahren werden Gefahren verstanden, die von chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Stoffen ausgehen.

© dpa-infocom, dpa:260327-930-875049/1

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