Tania Rodríguez hat sich mit einem Techgiganten angelegt – und sie hatte Erfolg damit. 2019 erfuhr die heute 54-jährige Lehrerin, dass Google in ihrer Nachbarschaft am südlichen Stadtrand von Santiago de Chile ein Rechenzentrum bauen will. Um dessen Server zu kühlen, erhielt der Konzern die Erlaubnis, Grundwasser zu entnehmen: 228 Liter pro Sekunde, mehr als sieben Milliarden Liter im Jahr. Dabei leidet das Arbeiterviertel Cerrillos, in dem Rodríguez wohnt, unter Dürre. Es regnet kaum noch, und die Wasserstände sinken, weil mehr Wasser entnommen wird als nachfließt. Grünflächen sind ohnehin knapp. Rodríguez war empört. “Wir wollten verhindern, dass während einer Dürre Wasser genutzt wird, um Daten zu verarbeiten.”
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