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Olympische Winterspiele: Einer strahlt, einer schimpft – und einer haut ab in den Wald

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Für jeden Sportler bedeuten Olympische Spiele etwas anderes. Selten wird das so offensichtlich wie beim turbulenten Slalomrennen der Männer.

Sie ließen ihn gar nicht mehr gehen. Die italienischen Journalisten hatten viele Fragen an Richardson Viano, genannt “Richi”, wie er ihnen erklärte. Ein paar Meter weiter sprach er kurz darauf Französisch und mit der ZEIT schließlich auf Englisch. Viano wurde in Haiti geboren, von einer italienischen Familie adoptiert und wuchs in den französischen Alpen auf. An den Start geht er für sein Geburtsland, sodass bei diesem olympischen Slalom am Ende tatsächlich Haiti auf Rang 29 stand. 

Viano hatte es in den zweiten Durchgang geschafft und brachte seinen Lauf ins Ziel. Dort führte er ein kleines Tänzchen auf. “Ich habe dreimal geschaut, ob das wirklich meine Zeit war”, sagt er. Dann erklärt er noch, was auf seiner Jacke zu sehen war. Sie ziert eine haitianische Küstenszenerie, die langsam zu italienischen Berggipfeln ansteigt, auch das Mailänder Stadion San Siro ist drauf. Viano ist einer dieser Athleten, für die es die Olympischen Spiele gibt.  

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