Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 11/2026.
Wir werden geboren, dann erleben wir das Leben. Finden heraus, dass unser Erscheinen auf der Welt nicht der Anfang von allem war. Bitten dringend um Geschichten. Hören zu und merken, dass es sich anfühlt, das Erzählte. So als hielte es uns an der Hand. Mehr noch: als würde es uns herumführen, nicht mehr loslassen, auf etwas beharren.
Wenn wir wollen, verstehen wir, dass jedes Erzählen uns Gelegenheit gibt, zu wissen. Dass alles, was vor Zeiten geschah, am Heute beteiligt ist, hier Licht macht und Schatten ausbreitet; dass wir in alten Geschichten zwar nicht selbst zugange waren, sie doch mit jedem Handgriff, jeder Regung, jedem Wort und jedem Gedanken wie auch immer fortsetzen; dass die aus Vergangenheit gemachte Gegenwart ein Unterfangen ist und zugleich unsere Möglichkeit zu erfahren, wer wir sind.
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