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Österreich: Mindestens fünf Menschen sterben nach Schneesturm in Österreich

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In Österreich starben nach einem schweren Schneesturm fünf Menschen. Der Flughafen Wien stellte den Verkehr vorübergehend ein. Die Lawinengefahr bleibt in den Alpen hoch.

In Österreich sind nach einem starken Schneesturm mindestens fünf Menschen gestorben. In Linz wurde ein 53-Jähriger tödlich verletzt, als ein Schneeräumgerät in einer Wohnanlage auf eine Treppe fiel, wie die Polizei mitteilte. In Westtirol starb ein deutscher Skifahrer durch eine Lawine. Sein 16-jähriger Sohn wurde schwer verletzt. Drei Menschen starben nach Angaben der Behörden in
St. Anton bei einem Lawinenabgang. Die Schneefälle führten zudem zu Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen.

Die
Lawinengefahr bleibt nach den schweren Schneefällen auch in den anderen Alpenregionen hoch. Der Lawinenwarndienst Bayern teilte in der Nacht mit, dass oberhalb von 1.600 Metern vor allem in den Allgäuer und
Werdenfelser Alpen große Lawinengefahr besteht, was der Warnstufe vier von fünf
entspricht. Auch unterhalb dieser Höhe gilt vielerorts erhebliche Gefahr. Lawinen könnten sich bereits durch geringe
Zusatzbelastung lösen und auch exponierte Wege treffen.

In Österreich waren bis zu 40 Zentimeter Schnee gefallen. Für Südösterreich, insbesondere für die Region um Graz, wurde eine Lawinenwarnung ausgegeben. Am Flughafen Wien wurden alle Flüge am Vormittag vorübergehend eingestellt. Am Nachmittag und Abend gab es noch Verspätungen, viele Flüge konnten jedoch durchgeführt werden.

Gesperrte Straßen und Stromausfälle

Eine der wichtigsten Autobahnen bei Wien, die A21, war mehrere Stunden lang
gesperrt. Andere Straßenabschnitte waren aufgrund von Schneeverwehungen,
liegen gebliebenen Lastwagen oder schlechter Sicht blockiert, teilte der
nationale Automobilklub ÖAMTC mit.

Die Elektrizitätswerke meldeten Stromausfälle in
mehreren Regionen im Süden und Osten. In der Steiermark waren den Angaben
zufolge 30.000 Haushalte ohne Strom. Auch im benachbarten Slowenien waren örtlichen Medien zufolge 40.000 Haushalte von Stromausfällen betroffen.

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