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Psychische Erkrankungen: “Und dann fiel ich in ein Loch”

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Ein Fußballer, eine Satirikerin, eine Olympiasiegerin und ein Professor sprechen über den Moment, in dem sie erkannt haben, dass sie Hilfe brauchen.

31, gewann als Sportschützin Gold bei Olympia. Danach habe sie sich antriebslos gefühlt, sagt sie. Mit einem Psychologen lernte sie, Erschöpfungssignale zu erkennen.

“Als ich bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio im Finale stand, den Abzug meines Gewehrs drückte und ins Schwarze traf, wusste ich: Ich hab Gold gewonnen. Darauf hatte ich jahrelang hintrainiert. Tausende Kugeln verschossen. Tausende Rückstöße an meiner Schulter ausgehalten. Seit ich 2014 für das Schweizer Elite-Kader ausgewählt wurde, ging es darum, eine olympische Medaille zu gewinnen. Nun hatte ich zwei. Bronze im 10-Meter-Luftgewehr-Schießen und Gold im Kleinkaliber-Dreistellungskampf. Vor mir hatte das noch nie jemand im Schweizer Schießsport geschafft. Ich wusste: Nun kommt etwas, das ich noch nicht kenne. Man überlegt sich in all den Jahren, wie es sich anfühlt, bei Olympia zu gewinnen. Aber man kann es sich nicht wirklich vorstellen.

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