Die Geschichte ist auch einfach zu verlockend: Künstliche Intelligenz (KI) bezahlt jetzt Menschen, um Arbeiten in der physischen Welt zu erledigen. Das Werkzeug wird zum Auftraggeber! Und wow, Hunderttausende Menschen bieten auf einer Plattform den Bots schon ihre Dienste an! Medien und Social-Media-Autoren auf der ganzen Welt haben in den vergangenen Wochen diese Erzählung wiederholt. Gerne ergänzt mit großen Thesen zum KI-Weltuntergang oder raunenden Fragen zu “einer völlig entfremdeten Zukunft”.
Nur: Sie alle sind einem Betrug aufgesessen. Man muss die Plattform RentAHuman nur einmal genauer anschauen, um zu ahnen, dass dort praktisch ausschließlich Menschen aktiv sind. Angeblich sollen dort selbstständig agierende KI-Bots – sogenannte Agenten – nach Menschen suchen, damit diese Aufgaben in der physischen Welt erledigen. Aber wer dort als Mensch ein Profil eröffnet und anheuern möchte, erlebt: nichts. Auch wer aktiv die Jobangebote durchblättert – vielleicht hilft ja eine Initiativbewerbung –, sieht nur Inserate von Menschen. Die vergeben Quatschaufträge (“Bring mir heute um 19 Uhr eine Cola”) oder suchen willfährige Helfer für Geldwäsche. Gibt es hier überhaupt KI-Agenten?
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