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Russland: Zu schwach für Kritik

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Wladimir Putin kommentiert die Situation im Iran mit lauwarm temperierter Kritik. Er hätte Grund genug zum entschiedenen Handeln. Doch Russland hat einen Klotz am Bein.

Die USA greifen den Iran an – und das russische Außenministerium nennt das ein “gefährliches Abenteuer”. Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnet den Angriff auf die iranische Führung als “zynischen Mord”. Ein Hauptpropagandist im Staatsfernsehen wirft dem US-Präsidenten Donald Trump vor, “Russisch Roulette zu spielen”. Und Russlands UN-Botschafter beschwert sich über den “Verrat an der Diplomatie”.

Ist das schon alles? Da überfällt die Weltmacht USA den besten Verbündeten und Drohnenlieferanten Russlands – und die Weltmacht Russland begnügt sich mit lauwarm temperierter Kritik. Der amerikanisch-israelische Krieg gegen den Iran ist erst drei Tage alt, es kann noch viel passieren. Doch bisher wirkt die russische Reaktion nur beleidigt-empört und am Ende hilflos. Die rhetorischen Ausholbewegungen gegen Israel und die USA sind bislang folgenlos. Woher kommt diese Schwäche Russlands in der Weltpolitik?

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