Shida Bazyar gilt als eine der profiliertesten iranischstämmigen Autorinnen ihrer Generation in Deutschland. Ihr Roman “Nachts ist es leise in Teheran” ist zurzeit für den International Booker Prize nominiert. Hier ringt sie um Worte – und um ihren Glauben an die Kraft des Erzählens.
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“Sepehr Baba, kojaei?”, ist das
Echo dieses Massakers, “Sepehr, mein Sohn, wo bist du?” Ein zwölfminütiges
Handy-Video zeigt einen Vater, der die Leichen einer Leichenhalle absucht, die
schwarzen Körpersäcke sichtet und seinen Sohn ruft, als hätte der sich nur
versteckt. Inmitten der Proteste ist Sepehr nicht nach Hause gekommen, der
Vater sucht die Leiche.
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