Mit der Folge Fackel (HR-Redaktion: Jörg Himstedt,
Erin Högerle, Degeto-Redaktion: Birgit Titze) aus Frankfurt am Main zieht mal
wieder Großstadt in den Tatort ein. Derart manhattanhaft von Hochhäusern
begrenzte Straßenzüge gibt’s nirgendwo anders in Deutschland. Und dennoch ist
es eine Entscheidung und bedeutet Aufwand, wie viel vom jeweiligen Schauplatz
zu sehen ist jenseits der Innenräume, in denen der Dialog tobt (Regie: Rick
Ostermann, Kamera: Philipp Sichler).
Deshalb ist es beeindruckend, was Fackel alles
auffährt. Gleich zu Beginn bei der Sitzung eines Untersuchungsausschusses zum
Beispiel sieht man erstaunlich viel Komparserie in dem Saal, in dem, an der
Seite seines Anwalts (Christian Kuchenbuch), Steffen Böttcher (Stephan Luca)
befragt wird, der Geschäftsführer eines Baustoffunternehmens. Grund ist ein
fünf Jahre zurückliegender Hochhausbrand, bei dem Menschen zu Tode gekommen sind.
Der Vorwurf betrifft das verwendete Dämmmaterial von Böttchers Firma, das brandbeschleunigend
gewirkt haben könnte.
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