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Tino Chrupalla: “Kalt. Unsicher. Friedliebend”

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Der sächsische AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla ist Malermeister, Eishockey-Fan und fährt zum Tanken nach Polen. Was denkt der Mann, der für die Volksnähe der Partei stehen soll, über Deutschland? 

Es ist dunkel, aber der Schrankenwärter vor der Arena erkennt den Mann im VW Touareg sofort: “Der Tino! Machst gute Reden im Bundestag!” So geht es weiter, bis in die VIP-Lounge hinein: Händeschütteln, Schulterklopfen, Selfies machen – Tino Chrupalla, AfD-Co-Vorsitzender und -Fraktionschef im Bundestag, ist hier, in der Eishockey-Arena seiner Geburtsstadt Weißwasser in der Lausitz, ein Star.

Im Rest der Republik dagegen stößt Chrupalla bei vielen auf heftige Ablehnung – besonders wegen seiner Haltung zu Russland (“Putin hat mir nichts getan!”). Aber auch in den eigenen Reihen ist Chrupalla – der einzige Ostdeutsche und der einzige Handwerker unter den Chefs der großen deutschen Parteien – keineswegs unumstritten. In einem Jahr, in dem die AfD großen Triumphen bei Landtagswahlen entgegensieht, taucht bei vielen die Frage auf, welches Deutschland Tino Chrupalla eigentlich will. Ist er einfach nur der bodenständige Typ, als der er sich inszeniert, der halt laut sagt, was die schweigende Mehrheit denkt? Oder ist er in Wahrheit gefährlich, ein verkappter Systemsprenger?

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