Trauer: “Dass ich beide Elternteile verloren habe, überfordert viele”

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Jasmin*,
30, ist Erzieherin und spielt Klarinette im Musikverein.

Als
mein Vater starb, dachte ich noch: Das ist das Schlimmste, was mir passieren
kann. So schnell wird jetzt nichts mehr kommen. Acht Jahre liegt das zurück. Letztes
Jahr ist nun auch meine Mutter verstorben. Und dieses Mal fühle ich mich in der
Trauer sehr allein.

Als
der Anruf aus dem Krankenhaus kam, habe ich gerade meine Zähne geputzt. Meine
Mutter lag da schon seit zwei Tagen mit Nierenversagen auf der Intensivstation. Ihr
Zustand hatte sich über Nacht weiter verschlechtert, noch in meiner
Schlafanzughose fuhr ich in die Klinik. Die Ärzte boten mir psychologische
Hilfe an. Aber ich weiß noch, wie ich dachte: Was wollen die denn von mir? Es
wird doch alles gut ausgehen.

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