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US-Außenminister: Marco Rubio reist nach Sicherheitskonferenz auch nach Ungarn

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Der US-Außenminister bleibt nach seiner Teilnahme an der Münchner Sicherheitskonferenz noch in Europa. In Budapest will er “wichtige Regierungsvertreter” treffen.

Nach seinem Besuch der Münchner Sicherheitskonferenz reist US-Außenminister Marco Rubio weiter in die Slowakei und nach Ungarn. In den Hauptstädten Bratislava und Budapest werde er am 15. und 16. Februar Gespräche führen, teilte der Sprecher des US-Außenministeriums, Tommy Pigott, mit. Sowohl der ungarische Regierungschef Viktor Orbán als auch der slowakische Regierungschef Robert Fico gelten als Verbündete von US-Präsident Donald Trump. 

In der slowakischen Hauptstadt Bratislava werde Rubio “mit wichtigen Mitgliedern der slowakischen Regierung zusammentreffen”. Ziel sei es, “gemeinsame regionale Sicherheitsinteressen voranzubringen”. Auch solle die bilaterale Zusammenarbeit in den Bereichen Kernenergie und Energiediversifizierung gestärkt und die militärische Modernisierung der Slowakei unterstützt werden.

In der ungarischen Hauptstadt Budapest soll Rubio den Angaben zufolge “mit wichtigen ungarischen Regierungsvertretern zusammentreffen, um unsere gemeinsamen bilateralen und regionalen Interessen zu stärken”. Dabei gehe es um die Lösung globaler Konflikte sowie die Energiepartnerschaft zwischen den USA und Ungarn.

Trump unterstützt Orbán bei Parlamentswahl

Vergangene Woche hatte Trump mitgeteilt, Orbán bei der ungarischen Parlamentswahl am 12. April zu unterstützen. “Viktor Orbán ist ein wahrer Freund, Kämpfer und Gewinner”, schrieb Trump in seinem Onlinedienst. “Ich erteile ihm meine vollständige und uneingeschränkte Unterstützung für die Wiederwahl als Ministerpräsident von Ungarn.”

Trump bezeichnete Orbán als “wirklich starken und mächtigen Anführer”. Er habe ihn bereits 2022 vor dessen Wiederwahl unterstützt, und es sei ihm “eine Ehre, dies erneut zu tun”.

Orbán gilt als enger Vertrauter Trumps und teilt viele seiner politischen Ansichten, etwa in der Migrationspolitik. Zuletzt waren die beiden Politiker am 22. Januar bei der Gründung eines von Trump angestoßenen “Friedensrats” am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos zusammengekommen. Im November hatte Trump Orbán im Weißen Haus empfangen und dessen enge Beziehungen zu dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gepriesen.

Vor der Wahl in Ungarn steht der 62-jährige Orbán allerdings unter Druck: Laut Umfragen liegt der Chef der oppositionellen Tisza-Partei, Peter Magyar, vorn. Orbán ist mit 16 Amtsjahren infolge der am längsten amtierende Regierungschef der Europäischen Union. Er sorgt seit Jahren für Streit mit der EU und hatte etwa die europäischen Sanktionen gegen Russland im Ukraine-Krieg wiederholt verzögert.

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