Als
vor einer Woche der Angriff der USA und Israels auf den Iran begann, wirkten
die amerikanischen Verantwortlichen nicht wie militärische Strategen, sondern
eher wie Produzenten, die sich die Rohfassung eines Films oder ein neues
Videospiel vorführen ließen – Donald Trump in Mar-a-Lago, sein Vizepräsident JD Vance in Washington, D. C.
Inzwischen
brennt der Nahe Osten, und das Weiße Haus veröffentlicht nun aber ganz eigene Filmchen.
Am Freitag wurde über dessen offizielle Website und die eigenen Social-Media-Accounts ein
Propagandavideo verbreitet mit dem Titel Justice The American Way
(Gerechtigkeit auf die amerikanische Art). Man sieht da lauter Kampf- und
Heldenmomente aus Hollywoodfilmen, Szenen mit Russell Crowe, Mel Gibson und Tom
Cruise, mit Superheldenfiguren, unter die man aber Sequenzen aus dem realen
Krieg gemischt hat – beispielsweise die Versenkung der iranischen Fregatte Iris
Dena. Und inmitten des Bildergetümmels: das Gesicht des realen Kriegsregisseurs,
das Gesicht des US-Verteidigungsministers Pete Hegseth.
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