Es gibt wenige Orte, an denen Wirtschaftsbosse so offen Rede und Antwort stehen müssen wie in Gerichtssälen. Zwar klingt auch vor Gericht vieles, was sie sagen, PR-gewaschen. Aber anders als in Anhörungen vor Politikern können sie sich nicht mit “Wir arbeiten daran” herausreden, wenn die Klägeranwältinnen sie mit unbequemen Fragen drillen. Die CEOs müssen dort Geschäftspraktiken detailliert erklären und manchmal interne Dokumente offenlegen.
Insofern darf die Öffentlichkeit wahrlich Spektakuläres von einem Gerichtsverfahren erwarten, das in den USA angelaufen ist. Denn am kalifornischen Superior Court in Los Angeles wird in den kommenden Wochen nicht weniger verhandelt als die Frage, ob Instagram und YouTube ihre digitalen Plattformen absichtlich so designt haben, dass sie Jugendliche abhängig und unglücklich machen. Aussagen sollen unter anderem Facebook-CEO Mark Zuckerberg und Instagram-Chef Adam Mosseri. Der Vorwurf: Techunternehmen wie Meta und Google wüssten von dem
Schaden, den sie anrichten – und lockten Jugendliche trotzdem in ihre
algorithmischen Fänge.
Disclaimer : This story is auto aggregated by a computer programme and has not been created or edited by DOWNTHENEWS. Publisher: newsfeed.zeit.de







