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US-Recht für Internetplattformen: Ist das das Ende des Internets, wie wir es heute kennen?

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Social Media sind schädlich, entschied ein US-Gericht. Das wegweisende Urteil kratzt an der Macht von Big Tech – und an einer zentralen Funktionsweise des Internets.

Es gibt 26 englische Wörter, denen nachgesagt wird,
dass sie das Internet erschaffen hätten. Sie stehen in einem US-Gesetz aus dem
Jahr 1996 und lauten übersetzt: “Kein Anbieter oder Nutzer eines
interaktiven Computerdienstes darf als Herausgeber oder Sprecher von
Informationen angesehen werden, die von einem anderen Anbieter von
Informationsinhalten bereitgestellt werden.” (Ja, auf Deutsch sind es nur 25 Wörter.)

Das, was Milliarden Menschen täglich
auf Instagram, Facebook, YouTube und TikTok zu sehen bekommen, was sie teilen
oder liken, hängt maßgeblich an diesem Gesetz, der Section 230 des Communications Decency Act. Denn die unscheinbar
daherkommende Regelung war der Grundstein für das Wachstum der heutigen
Plattformen. Ohne sie würde es mutmaßlich kein Facebook, Instagram, YouTube
oder TikTok geben. 

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