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USA: US-Militär tötet erneut vier Menschen auf angeblichem Drogenboot

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Die US-Armee hat in der Karibik vier Menschen getötet. Sie seien mit einem Boot auf einer bekannten Drogenschmuggelroute unterwegs gewesen, teilte das US-Militär mit.

Die USA haben in der Karibik vier Menschen getötet, die angeblich auf einem Drogenboot unterwegs waren. Das Schiff sei von als terroristisch eingestuften Organisationen
betrieben worden, teilte die für die Region zuständige Kommandozentrale
des US-Militärs (Southcom) ohne Nennung weiterer Details auf X mit. Geheimdienstinformationen zufolge sei es auf einer bekannten Drogenschmuggler-Route unterwegs gewesen.

Seit Herbst vergangenen Jahres lässt die Regierung von US-Präsident Donald Trump immer wieder Boote in der Karibik und im Pazifik angreifen. Dabei wurden bereits weitaus mehr als 100 Menschen getötet. Nach eigenen Angaben verfolgen die USA damit das Ziel der Regierung von US-Präsident Donald Trump, internationalen Drogenschmuggel zu unterbinden.

Kritik an Vorgehen der Trump-Regierung

Bislang haben die USA
allerdings nie eindeutige Beweise vorgelegt, dass es sich bei den
Getöteten tatsächlich um Drogenschmuggler handelte. Kritiker bezweifeln,
dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind, und stufen sie als außergerichtliche Hinrichtungen ein. 

Hinterbliebene von Opfern der Angriffe haben die US-Regierung verklagt. Die Attacke im Oktober vergangenen Jahres, bei der die beiden
Männer getötet wurden, käme einem Kriegsverbrechen gleich und sei Teil
eines “beispiellosen und offenkundig rechtswidrigen
US-Militäreinsatzes”, hieß es in der Klageschrift, die bei
einem Bundesgericht im Bundesstaat Massachusetts eingereicht wurde.

Nach Lesart der
US-Regierung befinden sich die USA in einem “bewaffneten Konflikt” mit
Kartellen in Lateinamerika. Dadurch seien die Angriffe als notwendige
Eskalation gerechtfertigt, heißt es demnach. Immer mehr
Kongressmitglieder kritisieren das Vorgehen der Regierung, darunter
zunehmend auch Mitglieder von Donald Trumps republikanischer Partei.

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