1946 erschien die erste Ausgabe DIE ZEIT. Wir feiern mit Menschen, Dingen und Ideen, die genauso alt sind wie wir – und die Welt bis heute bewegen.
DIE ZEIT: Sie sind gestern Abend aus Portugal, Ihrer neuen Heimat, nach Berlin gekommen. Fühlen Sie sich hier noch heimisch?
Uschi Obermaier: Man sollte nicht im Winter nach Berlin kommen. Es ist eine fantastische Stadt für junge Leute, da ist was los – ich habe ja auch als junger Mensch hier gelebt. Jetzt bin ich gottfroh, dass ich hier nicht wohnen muss.
ZEIT: Zu herb?
Obermaier: Der Winter erinnert mich an 68: Es war schrecklich, dieses Grau, dieses Trostlose, diese endlos kahlen Bäume. Trotzdem war es eine ganz große Lehrzeit für mich, durch die Kommune und mit Rainer (gemeint ist Rainer Langhans, Anm. d. Red.) Hab mich fürchterlich erschreckt, plötzlich alle in einem Raum, sehr gewöhnungsbedürftig – ich war ja mein Mädchenzimmer gewöhnt oder Apartments in Schwabing!
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