In einem Putenmastbetrieb im Landkreis Elbe-Elster ist die Geflügelpest ausgebrochen. Betroffen sei ein Bestand mit rund 4.800 Tieren in Drasdo, teilte der Landkreis mit. In dem Betrieb sei das hochpathogene Virus des Subtyps H5N1 nachgewiesen worden. Der Befund wurde vom Friedrich-Loeffler-Institut als nationalem Referenzlabor bestätigt. Die Tiere müssen nun aus seuchenrechtlichen Gründen getötet werden. Zuvor hatte der Betrieb erhöhte Tierverluste festgestellt und das Veterinäramt informiert.
Schutz- und Überwachungszonen eingerichtet
Um eine weitere Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern, richtete das Veterinäramt eine Schutzzone mit einem Radius von mindestens drei Kilometern sowie eine Überwachungszone von mindestens zehn Kilometern um den betroffenen Betrieb ein. Geflügelhalter in den betroffenen Gebieten werden über die einzuhaltenden Maßnahmen informiert. Die epidemiologischen Ermittlungen zur möglichen Einschleppung des Virus dauern an.
Geflügelhalter zu Vorsicht aufgerufen
Das Veterinäramt appellierte an alle Geflügelhalter, Sicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten. Dazu gehören unter anderem Zutrittsbeschränkungen zu Geflügelhaltungen sowie strenge Hygieneregeln. Bei Krankheits- oder Todesfällen in Geflügelbeständen sollten Halter umgehend das zuständige Veterinäramt informieren.
Bundesweit ist seit September 2025 wieder ein Anstieg der Geflügelpestfälle bei Wildvögeln und in Hausgeflügelbeständen zu verzeichnen. Die Geflügelpest – auch Vogelgrippe genannt – gilt als hochansteckende Tierseuche, die bei Vögeln häufig tödlich verläuft.
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