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Wahlen in Japan: Was Europa aus Japans Rechtsruck lernen kann

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Die Partei von Premierministerin Takaichi gewinnt die Parlamentswahlen in Japan. Mit einem Rechtsruck. Und könnte damit zum Vorbild der Konservativen weltweit werden.

“Das hat ganz bestimmt niemand so erwartet!”, rief Kengo Kikuyama mit ungläubigem Blick am japanischen Sonntagabend in die Fernseher des Landes. Gerade hatte Kikuyama, Politikchef von Japans öffentlich-rechtlichem Rundfunksender NHK, die ersten Zahlen zum Wahlabend gesehen: “Es war schon klar, dass Frau Takaichi aktuell beliebt ist. Aber mit diesem Ergebnis hat sie das Schicksal ihrer Partei nun völlig umgedreht!”

Sanae Takaichi, die Japan erst seit vier Monaten als Premierministerin regiert, hat ihrer konservativen Liberaldemokratischen Partei (LDP) einen deutlichen Wahlsieg beschert. Hochrechnungen zufolge erhält die LDP eine absolute Mehrheit im Unterhaus, der mächtigeren von zwei Parlamentskammern. Sogar eine Zweidrittelmehrheit scheint in Reichweite. Obwohl sich die LDP eigentlich seit Jahren in einer Abwärtsspirale befand. “Dieser Sieg geht aufs Konto von Takaichi”, so Kikuyama.

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