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Wintersturm: Behörden warnen vor Blizzard im Nordosten der USA

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In mehreren US-Bundesstaaten wird ein heftiger Wintersturm mit etwa einem halben Meter Neuschnee erwartet. New Yorks Bürgermeister verhängt vorübergehend ein Fahrverbot.

Ein schwerer Wintersturm mit Schnee und Eiseskälte nähert sich dem Nordosten der USA. Für Millionen Einwohner in mehreren Bundesstaaten gelten Unwetterwarnungen, wie US-Medien unter Berufung auf Meteorologen berichten. In einigen Regionen könnten demnach mehr als 50 Zentimeter Neuschnee fallen. Berichten zufolge wurden mehr als 8.000 Flüge gestrichen.

Für den gesamten Bundesstaat New Jersey gelte eine Blizzard-Warnung, teilte Gouverneurin Mikie Sherrill mit. Sie rief die Bevölkerung dazu auf, sich mit Vorräten einzudecken und während des Sturms nicht auf die Straße zu gehen.

Ein Blizzard ist ein Schneesturm, der aufgrund seiner Stärke das öffentliche Leben in einer Region vorübergehend lahmlegt. Nach Definition des US-Wetterdienstes bringt dieses Wetterextrem Windgeschwindigkeiten von wenigstens 56 Kilometern pro Stunde und Sichtweiten unter 400 Metern mit sich.

Schulen in New York am Montag geschlossen

Für New York sperrte Bürgermeister Zohran Mamdani vorübergehend den Verkehr. Ab 21 Uhr Ortszeit am Sonntag bis Montagmittag gelte ein Ausnahmezustand, sagte Mamdani. Straßen, Autobahnen und Brücken in der Stadt seien für den gesamten Verkehr gesperrt. Dies gelte für Autos, Lastwagen, Motorroller und E-Bikes. Nur systemrelevante Beschäftigte und Rettungsfahrten seien von dem Verbot ausgenommen. Zusätzliche Einsatzkräfte und Räumgeräte seien mobilisiert worden. 

Die Schulen in New York, städtische Büchereien und andere Einrichtungen sollen am Montag geschlossen bleiben. Am Broadway wurden Theatervorstellungen abgesagt. Die Behörden verwiesen auf Aufnahmezentren in den Stadtbezirken, wo Bürgerinnen und Bürger Zuflucht finden und sich aufwärmen könnten.

“Wir bitten die New Yorker, alle nicht notwendigen Fahrten zu vermeiden”, appellierte der Bürgermeister. Einen Sturm dieses Ausmaßes habe die Stadt seit zehn Jahren nicht erlebt. In New York City leben mehr als acht Millionen Menschen. Dort wurden zwischen 45 und 60 Zentimeter Neuschnee erwartet.

Meteorologen gaben Wintersturmwarnungen für New York und Teile von mindestens sechs Bundesstaaten heraus. Starke Schneefälle und heftiger Wind werde alle Großstädte in dem dicht besiedelten Gebiet entlang der Interstate 95 treffen, darunter Boston, Philadelphia und die weiter südlich gelegene US-Hauptstadt Washington. Zwischen Delaware und Cape Cod im Bundesstaat Massachusetts könne es in Küstengebieten zu Überschwemmungen kommen.

Seit Jahresbeginn zwei Winterstürme in den USA

Erst Anfang Februar hatte ein schwerer Wintersturm Schnee, Orkanböen, Sturmfluten und gefährliche Kälte in den Südosten der USA gebracht. Im US-Bundesstaat North Carolina fielen örtlich Schneemengen, die zu den höchsten seit Beginn der Aufzeichnungen zählten. In Florida meldeten Meteorologen neue Tiefsttemperaturen für den Monat Februar.

Ende Januar hatten extreme Kälte und starke Schneefälle das Leben in vielen Teilen der USA weitgehend zum Erliegen gebracht. Ein Wintersturm erfasste den Süden, Mittleren Westen und die Ostküste der Vereinigten Staaten. Nach Medienberichten kamen mindestens 85 Menschen in mehreren US-Bundesstaaten ums Leben.

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