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Wladyslaw Heraskewytsch: Dabei sein ist nicht alles

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Der Ausschluss von Wladyslaw Heraskewytsch bei den Olympischen Spielen wirkt skandalös, offenbart aber ein reales Dilemma. Letzteres könnte der Ukraine sogar nutzen.

IOC-Präsidentin Kirsty Coventry kamen die Tränen, als sie am Donnerstagvormittag den Ausschluss des ukrainischen Skeleton-Athleten Wladyslaw Heraskewytsch verkündete. Der Grund: Heraskewytsch hatte bei den Trainingsläufen einen Helm getragen, der an rund 20 ukrainische Athletinnen und Athleten erinnert, die durch den russischen Angriffskrieg gestorben sind. Das verstoße, so argumentieren die olympischen Sportfunktionäre, gegen das Neutralitätsgebot des Turniers. Schließlich besagt Regel Nummer 50 der Olympischen Charta, dass “jede Demonstration oder politische, religiöse oder rassistische Propaganda (…) an den olympischen Stätten, Austragungsorten oder in anderen olympischen Bereichen” untersagt sei. Coventry beteuerte mit gebrochener Stimme, sie hätte Heraskewytsch gerne am Start gesehen, weshalb ihm das IOC auch das Tragen eines Trauerflors als Kompromisslösung angeboten habe. Da er dies ablehnt, müsste man sich nun leider an die Regel halten. 

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