WM-Qualifikation: Deutschen Basketballern gelingt Revanche gegen Kroatien

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Dank einer starken Aufholjagd haben die deutschen Basketballer das zweite Duell mit Kroatien in der WM-Qualifikation gewonnen. Der Welt- und Europameister setzte sich in Bonn nach Verlängerung mit 91:89 (77:77, 41:50) durch und nahm damit Revanche für das 88:93 in Zagreb am Freitag. Deutschland hat nun eine Bilanz von 3:1-Siegen und den Einzug in die nächste Gruppenphase damit so gut wie sicher.

Zwischenzeitlich lag die deutsche Mannschaft mit 15 Punkten hinten, drehte dann aber doch noch rechtzeitig auf. Bester deutscher Werfer war vor 6.032 Zuschauern im ausverkauften Telekom Dome Johannes Thiemann mit 24 Punkten.

Die ersten drei Mannschaften der Vierer-Gruppe erreichen die nächste Gruppenphase. Die Ergebnisse aus der Vorrunde werden mitgenommen. Anfang Juli findet die erste Gruppenphase mit den Partien in Israel und gegen Zypern ihren Abschluss.

Schröder und Co. fehlen

In Bonn fehlten Bundestrainer Alex Mumbrú die NBA-Profis um Kapitän Dennis Schröder und Topspieler Franz Wagner wieder ebenso wie nahezu alle Akteure aus der Euroleague. Maodo Lo, Daniel Theis, Isaac Bonga, Johannes Voigtmann und Bayern-Star Andreas Obst – sie alle waren nicht dabei. Immerhin stieß Europameister Oscar da Silva von Bayern München zum Team.

Doch wie schon in Zagreb tat sich die deutsche Mannschaft mit der aggressiven Spielweise der Kroaten sehr schwer. Vor allem der langjährige NBA-Profi Dario Saric und Euroleague-Star Mario Hezonja von Real Madrid stellten die Gastgeber immer wieder vor Probleme. Nach 10 Minuten lag Deutschland so mit zwei Punkten hinten (22:24).

Kroatien setzt sich ab

Im zweiten Viertel setzten sich die Kroaten, die für die EM im vergangenen Sommer gar nicht qualifiziert waren, sogar auf neun Punkte ab. Beim deutschen Team wollte kein Spielfluss aufkommen, erfahrene Spieler wie David Krämer oder Leon Kratzer waren kein Faktor.

Auch der erst 20 Jahre alte Point Guard Jack Kayil von Alba Berlin bekam von den abgezockten Kroaten seine Grenzen aufgezeigt. Vom schnellen Spiel, dass seit der Amtsübernahme von Mumbrú 2024 zum deutschen Markenzeichen geworden ist, war nicht viel zu sehen. Nach einer insgesamt enttäuschenden ersten Halbzeit lag Deutschland mit neun Punkten hinten (41:50).

Schwacher Start ins Schlussviertel, wilde Aufholjagd

Nach dem Seitenwechsel zogen die Kroaten sogar auf 15 Punkte davon (63:48). Doch dann wachte die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes endlich auf. Die Gastgeber kamen auf fünf Zähler heran (62:67), die Partie schien zu kippen. Im Schlussviertel blieb das deutsche Team dann aber zunächst viereinhalb Minuten ohne eigenen Punkt, sodass sich die Kroaten wieder absetzen konnten.

Doch Deutschland steckte nie auf, kam durch Krämer 1:03 Minuten vor dem Ende zum 77:77 und rettete sich so in die Verlängerung. Dort drehte das deutsche Team weiter auf und holte sich doch noch den Sieg.

© dpa-infocom, dpa:260301-930-754268/2

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