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Zoe Mayer: “Ich habe nicht vor, ewig die Hagel-Tante zu sein”

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Zoe Mayer postete ein Video von Manuel Hagel – das mit Eva und den rehbraunen Augen. Der Rest ist Geschichte. Trotzdem sagt sie: Feminismus ist kein Gewinnerthema.

Manch einer sagt, Zoe Mayer habe die Wahl in Baden-Württemberg entschieden. Dabei war ihr Name bis vor wenigen Wochen kaum jemandem ein Begriff. Dann aber postete sie ein altes Interviewvideo des CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel, jenes über Eva mit den rehbraunen Augen, und wurde daraufhin fast genauso viel diskutiert wie der Kandidat selbst. Zwei Wochen nach der Wahl hat sich die Empörung auf beiden Seiten gelegt. Zeit, zu schauen, wer Zoe Mayer eigentlich ist.

Zoe Mayers Büro liegt in einem schmalen Raum im Modulbau des Bundestags. Der Boden ist mit rotem Teppich ausgelegt, im Regal stehen Bücher wie Die Fleischmafia oder Artgerecht ist nur die Freiheit, daneben Demoschilder: “Unsere Zukunft in deinen Händen” und “Eat more plants”, die Slogans sind mit Filzstiften geschrieben. In den letzten Wochen landeten hier etliche Presseanfragen und Einladungen zu Talkshows auf dem Schreibtisch; Mayer hat sie fast alle abgesagt. “Ich habe nicht vor, die ewige Hagel-Tante zu sein”, sagt sie. Über den Blick von Hagel auf Schülerinnen hätte sie gern gesprochen, über das Video nicht.

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