Home Home Zukunft des Iran: “Das islamische Regime wird im Iran als Besatzer wahrgenommen”

Zukunft des Iran: “Das islamische Regime wird im Iran als Besatzer wahrgenommen”

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Für den Philosophen Reza Mosayebi muss Irans Regime fallen. Um jeden Preis. Und dann? Er hofft auf Reza Pahlavi. Mit Sehnsucht nach Monarchie habe das nichts zu tun.

Wir leben in Zeiten, die uns einiges Kopfzerbrechen bereiten. Deshalb fragen wir in dieser Serie, was interessante Köpfe gegenwärtig bedenkenswert finden. Heute antwortet der Philosoph Reza Mosayebi, der an einer Philosophie der Menschenrechte arbeitet.

DIE ZEIT: Reza Mosayebi, worüber denken Sie gerade nach?

Reza Mosayebi: Mich beschäftigt angesichts der aufgewühlten Lage im Iran die philosophische Tradition der Theorien vom gerechten Krieg. Ich denke darüber nach, ob man zutreffend von einem Krieg gegen den Iran sprechen kann oder ob man nicht eher von einem Krieg gegen die Islamische Republik reden sollte. Wenn ich das Argument höre, der amerikanisch-israelische Angriff auf den Iran verstoße gegen das Völkerrecht, frage ich mich, inwieweit die legitime staatliche Souveränität der Islamischen Republik und mithin der völkerrechtliche Schutz für ein Regime überhaupt gilt, das spätestens mit den Massakern an der eigenen Bevölkerung im Januar die Legitimität fast gänzlich verloren hat. Das Regime hat ein unerhörtes Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verantworten.

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