Arminia Bielefelds Trainer Mitch Kniat ist nach seiner Roten Karte im Anschluss an die Zweitliga-Partie gegen den VfL Bochum vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen unsportlichen Verhaltens mit einem Innenraumverbot für ein Spiel sowie einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro belegt worden.
Damit darf der 40-Jährige seine noch um den Klassenverbleib kämpfende Mannschaft im kommenden Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern am Freitagabend (17.30 Uhr/Sky) nicht an der Seitenlinie betreuen und auch eine halbe Stunde vor und nach dem Spiel weder unmittelbar noch mittelbar mit seinen Spielern in Kontakt treten. Kniat hatte direkt nach dem 1:1 am Samstag für eine heftige Kritik am Schiedsrichter Rot gesehen.
Sperre trifft Coach «brutal hart»
Der Trainer hatte sich über den Abpfiff des Spiels während einer Angriffsszene seiner Arminia beschwert und nach eigener Aussage daraufhin zu Schiedsrichter Tobias Stieler gesagt: «Ich finde es geisteskrank, dass die letzte Aktion abgepfiffen wird.» So berichtete es Kniat nach dem Spiel beim TV-Sender Sky. Stieler wollte sich nach Angaben des Senders nicht zu der Roten Karte äußern.
Bereits nach dem Spiel hatte Kniat mit der Sperre in Kaiserslautern gerechnet und dies als «scheiße» bezeichnet. Das treffe ihn «brutal hart», nachdem er in der vergangenen Saison bei einem Spiel bei 1860 München gelbgesperrt gefehlt hatte. «Ich habe mich echt gestrafft dieses Jahr», fand Kniat und sagte über seinen Satz zu Stieler: «Ich darf das definitiv nicht sagen, das ist mein Fehler und tut mir brutal leid.»
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