Bundesliga-Tabellenführer SC Magdeburg hat das Finale im DHB-Pokal sensationell verpasst. Im Halbfinale unterlagen die Elbestädter gegen den Bergischen HC mit 30:31 nach Siebenmeterwerfen (27:27, 22:22, 11:11). Bester Magdeburger Schütze war Felix Claar mit acht Toren. Dem SCM bleiben in dieser Saison noch zwei Titelchancen – in Meisterschaft und Champions League.
Der SCM startete gleich mit einer Parade in die Partie, musste aber dennoch einem Rückstand hinterherlaufen (3:4/8. Minute). Die Partie blieb torarm: Aus leichten Vorteilen machte der BHC eine Zwei-Tore-Führung, die Magdeburg zur Auszeit zwang (5:7/20.). Der SCM erkämpfte sich kurz vor Ende der Halbzeit eine erste Führung, doch zur Pause stand es unentschieden.
Drei Magdeburger vergeben Siebenmeter
Magdeburg drehte in Überzahl die Partie zu seinen Gunsten, das Spiel blieb aber eng, weil die Grün-Roten zu viele Fehler machten. Der SCM hatte zwar im Torwartspiel Vorteile, schwächelte aber im Angriff und ging so mit Rückstand in die letzten zehn Minuten. Dort ging der SCM in Front, ließ aber vom Siebenmeterstrich eine mögliche Zwei-Tore-Führung liegen. So ging das Spiel in die Verlängerung.
Zur Pause der 2×5 Minuten führten die Löwen mit einem Tor, weil der SCM im Angriff weiter keinen Schlüssel fand und defensiv die Konzentration schwand. Auch in der zweiten Hälfte der Verlängerung vergab der SCM Ausgleichschancen, erzwang aber per Siebenmeter kurz vor Schluss das Siebenmeterwerfen. Dort setzte sich am Ende der BHC durch, weil gleich drei Magdeburger Schützen vergaben.
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