Gastronomie: Nach Aus des «Aqua» keine drei Sterne für Niedersachsen

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Nach dem Rückzug des «Aqua» in Wolfsburg als bislang einzigem Drei-Sterne-Restaurant hat die Spitzengastronomie in Niedersachsen an Boden verloren. Das zeigt die neue Wertung des Restaurantführers «Guide Michelin» für 2026, die am Dienstag im Frankfurter Palmengarten präsentiert wurde. 

Nachdem im Februar in der Autostadt das «Aqua» mit Spitzenkoch Sven Elverfeld schloss, konnte sich kein Lokal einen dritten Stern erkochen. Zwei Sterne behielten die Restaurants in Hannover, nämlich das «Jante» sowie das «Votum». Bundesweit gibt es 48 Restaurants mit zwei Sternen.

Immerhin finden sich landesweit neun Restaurants, denen die Tester einen Stern verleihen. Neu hinzugekommen sind in diesem Jahr das «Harzfenster» von Johannes Steingrüber in Seesen und das «Mohn» in Hohnhorst im Landkreis Schaumburg.

Mit einem Stern schmücken dürfen sich darüber hinaus das «Sterneck» in Cuxhaven, das Joseph’s Fine Dining in Bad Sachsa, das «Handwerk» und das «Marie» in Hannover sowie das «Seesteg» auf der Insel Norderney. Jeweils einen Stern erkochten sich auch zwei Restaurants in Osnabrück, nämlich «Iko» und «Kesselhaus».

Kein Stern für Bremen

Im Land Bremen hat der «Guide Michelin» erneut kein einziges Restaurant mit einem Stern oder mehreren Sternen ausgezeichnet.

Der «Guide Michelin» gilt neben dem «Gault&Millau» als wichtigster Gourmetführer. Die fest angestellten Tester haben eine Ausbildung in der Gastronomie, sie kommen unangekündigt und bewerten nach einheitlichen Maßstäben fachgerechte Zubereitung, Geschmack, persönliche Note, Preis-Leistungs-Verhältnis und gleichbleibende Qualität.

© dpa-infocom, dpa:260623-930-271425/1

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