Musik: reezys neues Album zwischen Britney Spears und Karim Benzema

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Ein Frankfurter Name neben ganz großen Stars: Auf seinem neuen Album reiht sich der hessische Rapper reezy selbst in eine Liste mit Promis wie Sängerin Britney Spears und Fußballer Karim Benzema ein. Fast jedes Lied auf dem Album «Raheem» trägt den Namen einer bekannten Persönlichkeit. 

«Raheem ist ein persönliches Album», sagte reezy der Deutschen Presse-Agentur. «Und die ganzen ikonischen Figuren, die Songs, die die ganzen Namen der ikonischen Figuren enthalten, haben alle eine Rolle in meinem Leben gespielt oder mich auf irgendeine Art und Weise inspiriert.» Es sei eine «Galerie aus Popkultur, Statussymbolen und persönlichen Referenzen», heißt es von Sony Music Entertainment Deutschland zu dem Album, was am heutigen Tag erscheint. 

«Baller-Life wie Benzema»

In den 18 meist kürzeren Liedern geht reezy demnach «Crashout so wie Britney Spears», lebt ein «Baller-Life so wie Benzema» und fordert: «Victoria, erzähl mir deine Secrets». Seine Texte wechseln so schnell zwischen Englisch und Deutsch, dass Fans auch beim dritten Mal Durchhören noch Neues in den Liedern entdecken können (etwa: «Ich steppe in den elevator und er bringt mich hoch. Wir sind zwar im top floor, doch sind wir on the low»). 

Doch reezy, der mit bürgerlichem Namen Raheem Heid heißt, kann auch ernst: Gleich im ersten Lied des Albums namens «Raheem» heißt es: «In meiner Gegend gab es keine Engel, hier gab es nur Angeldust.» Angeldust ist unter anderem eine Bezeichnung für die Droge PCP. «Mein eigener Vater hat damals Haze verpackt. Was denkst du, warum ich so viele von den Schäden hab?» 

«In irgendwelchen Hotelzimmern Boxen aufgebaut»

Den Entstehungsprozess des Albums beschreibt reezy so, «dass ich an verschiedene Orte der Welt gereist bin, den Laptop aufgeklappt habe, in irgendwelchen Hotelzimmern Boxen aufgebaut habe und tatsächlich an verschiedenen Orten der Welt einfach Musik gemacht habe – im Optimalfall mit einer schönen Aussicht.» 

Manche Songs sind fast schon poppig, andere teils düsterer. Oder wie Sony schreibt: «Mal reduziert und melancholisch, mal energiegeladen und voller Bounce.» Im September steht der Frankfurter Rapper in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf der Bühne. Wie es danach weitergeht, verrät reezy nicht. Aber: «Nur damit du weißt: Es geht weiter.»

© dpa-infocom, dpa:260814-930-527081/1

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