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Antisemitisches Attentat in Sydney: Neue Anklagepunkte gegen mutmaßlichen Attentäter von Bondi Beach

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Der mutmaßliche Attentäter von Sydney soll 2025 zusammen mit seinem Vater 15 Menschen getötet haben. Die Anklage gegen ihn wurde nun deutlich erweitert.

Im Prozess um das antisemitische Attentat auf eine Chanukkafeier am australischen Bondi Beach im Dezember 2025 sind neue Anklagepunkte gegen den Beschuldigten Naveed Akram erhoben worden.

In Gerichtsakten stehen 19 neue Anklagepunkte, darunter die Benutzung einer Schusswaffe mit Mordabsicht sowie das Abfeuern einer Schusswaffe, um sich der Festnahme zu entziehen.

Der 24-jährige Beschuldigte hatte nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft am 14. Dezember 2025 zusammen mit seinem Vater Sajid Akram während einer Zeremonie zum jüdischen Chanukkafest am Bondi Beach in Sydney in eine Menschenmenge geschossen.

Der mutmaßlich schwerste Terrorangriff in der Geschichte Australiens

15 Menschen wurden getötet, Dutzende weitere wurden verletzt. Es war der mutmaßlich schwerste Terrorangriff in der Geschichte Australiens und der folgenschwerste Schusswaffenangriff in dem Land seit 29 Jahren.

Akram war nach dem Anschlag am Bondi Beach bei einem Feuergefecht mit der Polizei verletzt worden. Sein Vater, der zweite mutmaßliche Angreifer, wurde getötet. Die beiden sollen Anhänger der Terrormiliz »Islamischer Staat« gewesen sein. Demnach hatten Vater und Sohn im Vorfeld Übungen mit Schusswaffen ausgeführt und ein Video veröffentlicht, in dem sie ihre antisemitischen Beweggründe für die Attacke darlegten.

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