In einem Gewerbegebiet am Magdeburger Industriehafen steht ein
auffälliges Bürogebäude. Es ist ungewöhnlich transparent, vor allem aber hat
es, von der Seite gesehen, die Form des internationalen Symbols für
Wechselstrom, einer Sinuswelle: eine einleuchtende Wahl, da es einmal als
Verwaltungsgebäude für den Windradbauer Enercon errichtet wurde. Die
postmoderne Architekturtheorie kennt den Begriff der duck für diese Art von
ikonischem gebautem Zeichen: entenförmige Restaurants, würstchenförmige Hotdogstände,
ein Keramikmuseum in Form einer Töpferscheibe. Eine halbe Stunde mit der Straßenbahn entfernt, direkt am Domplatz, findet man
eine große Gewerbeimmobilie, die unter anderem den Standort der Nord/LB,
Arztpraxen, einen Juwelier und ein Restaurant beherbergt. Der Bau fällt
besonders durch seine Verkleidung aus blauem Marmor und seine winkligen, etwas
dekonstruktivistisch angehauchten Dachaufbauten auf.
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