Erstmals hat die Europäische Union eine umfassende Strategie zur Bekämpfung der Armut vorgelegt. Laut dem in Brüssel veröffentlichten Konzept der EU-Kommission soll die Zahl der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen bis 2030 um mindestens 15 Millionen Menschen sinken. Langfristig soll die EU-Armut bis 2050 gelöst werden. Zusätzliche finanzielle Mittel stellt die Kommission mit der Strategie allerdings nicht bereit.
Einen Schwerpunkt der Strategie legt die EU-Behörde auf mehr Arbeitsplätze sowie eine bessere Unterstützung für armutsgefährdete Kinder. Konkret wird die Kommission nach eigenen Angaben beispielsweise ein Rechtsinstrument erarbeiten, das Menschen besser integriert, die vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind.
Hintergrund der Strategie sind wachsende soziale Probleme in Europa. Jeder fünfte Mensch in der EU gilt aktuell als armutsgefährdet, bei Kindern ist es etwa jedes vierte. Insgesamt sind das nach EU-Angaben 93 Millionen Menschen. Besonders gefährdet sind demnach Alleinerziehende – vor allem Mütter – sowie junge Menschen zwischen 16 und 29 Jahren.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.
Disclaimer : This story is auto aggregated by a computer programme and has not been created or edited by DOWNTHENEWS. Publisher: newsfeed.zeit.de





