Am Ende hat es sie dann doch noch erwischt. Verhältnismäßig lange konnten sie sich an der Vorstellung wärmen, in jener Welt
permanenten Wandels, die sie selbst geschaffen hatten, seien sie eine Bastion
des Selbstverständlichen,
Natürlichen, Gottgegebenen. Ihre Stellung in der Gesellschaft schien selbst
dann noch unverrückbar, als Wissenschaft und Wirtschaft, Kunst und Kultur,
Technologie und Politik die Welt längst in ihre kleinsten Einzelteile zerlegt
und neu zusammengebaut hatten. Doch spätestens im 21. Jahrhundert wissen wir,
dass auch sie nichts weiter sind als Figuren auf dem Spielbrett einer Moderne,
deren einzige Konstante die Metamorphose ist: Männer.
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