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Bevölkerungsschutz: Bundesregierung lässt mögliche Schutzräume in Datenbank erfassen

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Deutschland will keine neuen Bunker bauen lassen. Stattdessen sollen im Kriegsfall Tiefgaragen oder Tunnel als Schutzräume genutzt werden.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat eine digitale Datenbank für als Schutzraum nutzbare Objekte angekündigt. Gemeinsam mit den Ländern werde derzeit eine strukturierte Datenbank aufgebaut, die etwa Tiefgaragen, Tunnel und andere Orte mit schutzrelevanter Funktion registriere und der Bevölkerung digital zugänglich mache, sagte er. Ziel sei es, dass Menschen im Ernstfall schnell den nächstgelegenen Schutzraum finden könnten. Die Informationen sollen demnach künftig in der Nina-Warn-App abrufbar sein.

Ein Bau von neuen Bunkern sei nicht geplant, sagte Dobrindt bei einer Tagung mit Vertretern der Kommunen in Berlin.

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