Hamburger SV – TSG 1899 Hoffenheim 1:2 (1:2)
Der Hamburger SV hat eine Vorentscheidung
im Abstiegskampf der Fußballbundesliga verpasst. Gegen die TSG Hoffenheim verlor der ersatzgeschwächte
HSV im heimischen Volksparkstadion mit 1:2 (1:2). Die Hoffenheimer können dank des zweiten Sieges nacheinander weiter von der Champions League träumen: Zumindest für eine Nacht stehen sie auf Rang vier der Tabelle.
Fisnik Asllani
(18. Minute) und Tim Lemperle (45.) schossen bereits vor der Pause die Tore für die TSG. Robert Glatzel war per Foulelfmeter der zwischenzeitliche Ausgleich für den Aufsteiger gelungen (34.). Die Hamburger, nun bereits seit sechs Spielen
sieglos, kamen nur wegen der schwächelnden Konkurrenz glimpflich
davon. Weil auch der VfL Wolfsburg und der FC St. Pauli zuvor nicht
gewannen, trennen den HSV drei Spieltage vor Schluss noch immer fünf
Punkte vom Relegationsplatz.
1. FSV Mainz 05 – FC Bayern München 3:4 (3:0)
Meister Bayern München hat einen 0:3-Pausenrückstand gegen Mainz gedreht und die Partie noch mit 4:3 gewonnen. Drei Tage vor dem Halbfinal-Hinspiel in der Champions League bei Titelverteidiger Paris Saint-Germain verhinderten die Bayern damit die zweite Saisonniederlage
in der Fußballbundesliga.
Vor 33.305 Zuschauern trafen für die stark startenden Mainzer Dominik Kohr (15.), Paul Nebel (29.) und Sheraldo Becker (45.+2) zur komfortablen Halbzeitführung. Nach der Pause sorgten für den Meister Nicolas Jackson (53.), Michael Olise (73.), Jamal
Musiala (80.) und Harry Kane (83.) nach dem Wechsel für die
Wende im Spiel. Erst zum zweiten
Mal in der Vereinsgeschichte gelang es den Bayern damit, einen Drei-Tore-Rückstand zur Pause noch in
einen Sieg umzuwandeln.
Die
furiose Aufholjagd in Mainz feierten die Spieler des FC Bayern wie eine gewonnene Trophäe. »So zu reagieren, ist der Wahnsinn. Die
Mannschaft ist ganz was Besonderes«, sagte Sportdirektor Christoph Freund. »Wenn man nicht zusammensteht, würde
man solche Spiele nicht drehen. Das gibt uns viel Energie für Dienstag.«
1. FC Heidenheim – FC St. Pauli 2:0 (1:0)
Dem 1. FC Heidenheim bleibt weiter eine kleine Chance auf den Klassenerhalt. Der Tabellenletzte vergrößerte durch das 2:0 (1:0) gegen den FC St. Pauli den Druck auf den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, der
jetzt nur noch vier Punkte vor den Heidenheimern auf Platz 16 liegt.
Budu Siwsiwadse traf vor 15.000 Zuschauerinnen
bereits nach drei Minuten zur frühen Führung für den Tabellenletzten. Eren Dinkçi sorgte mit seinem Treffer zum 2:0 in der Schlussphase für die Entscheidung (82.). Hätte die Mannschaft von FCH-Trainer Frank
Schmidt verloren, wäre der vorzeitige Abstieg nach drei Jahren in der
Bundesliga bereits besiegelt gewesen.
»Wir sind weiter im Rennen. Ich bin
unglaublich glücklich und stolz auf unsere Mannschaft, dass wir weiter
an uns glauben. Jetzt haben wir erst einmal ein Lebenszeichen gesendet«, sagte Heidenheims Vorstand Holger Sanwald.
FC Augsburg – Eintracht Frankfurt 1:1 (1:0)
Eintracht
Frankfurt hat im Bundesligaschlussspurt erneut nicht
gewonnen. Die Mannschaft von
Trainer Albert Riera spielte beim FC Augsburg 1:1 (0:1). Augsburg
sicherte sich aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz mit dem Punktgewinn vorzeitig den Klassenerhalt.
Anton
Kade brachte die Augsburger, die seit
nunmehr vier Spielen ungeschlagen sind, kurz vor der Halbzeit in Führung (44.). Ritsu Dōan (66.)
erzielte in der zweiten Halbzeit den Ausgleichstreffer für Frankfurt, die mit nun 43 Punkten auf Tabellenplatz sieben stehen.
VfL Wolfsburg – Borussia Mönchengladbach 0:0
Der VfL Wolfsburg hat im Abstiegskampf einen Sieg verpasst. Die Mannschaft von
Trainer Dieter Hecking spielte gegen Borussia Mönchengladbach 0:0 und
liegt als 17. weiter auf einem direkten
Abstiegsplatz. Der VfL hat nun 25 Punkte auf dem Konto und liegt damit zwar nur noch einen Zähler hinter dem FC St. Pauli auf Platz 16, konnte den Rückstand auf das rettende Ufer aber kaum verkürzen.
Die Gladbacher sammelten dagegen einen
weiteren Punkt für den Klassenerhalt und liegen drei Spieltage vor dem
Saisonende sechs Punkte vor dem Relegationsplatz. In der Nachspielzeit
sah Jens Castrop die Rote Karte wegen groben Foulspiels (90.+2).
Hecking verschwand nach dem Unentschieden sofort in Richtung Kabine, die Spieler des VfL Wolfsburg
holten sich zumindest noch den aufmunternden Applaus ihrer Fans ab. »Ich bin hin- und
hergerissen«, sagte Sportdirektor Pirmin Schwegler. Denn einerseits verpasste der VfL gegen den
direkten Konkurrenten einen möglichen Befreiungsschlag. Andererseits
liegen die Wölfe aber nur noch einen Punkt hinter dem FC St. Pauli. Am
letzten Spieltag treffen beide Teams in Hamburg aufeinander.
1. FC Köln – Bayer 04 Leverkusen 1:2 (0:1)
Bayer
Leverkusen hat im Rennen um die Champions League einen wichtigen Dreier eingefahren. Leverkusen gewann das Derby beim rheinischen Nachbarn 1. FC
Köln mit 2:1 (1:0). Die Kölner müssen nach der Heimniederlage derweil weiter um den Klassenerhalt bangen und stehen mit 31 Zählern auf Tabellenplatz 13.
Patrik Schick traf zweimal vor 50.000 Zuschauern für die Leverkusener. Das erste Tor fiel per Handelfmeter (43.), das zweite nach einem
Konter (52.). Der Anschlusstreffer von Luca Waldschmidt (78.) war letztlich zu wenig zum Punktgewinn. Für Köln war es nach fünf
Spielen ohne Niederlage die erste mit Interimstrainer
René Wagner. »Heute waren wir nicht die bessere Mannschaft, aber gewinnen am Ende. Das ist das, was zählt«, sagte Leverkusens Robert Andrich.
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