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Cyberkriminalität: Behörden warnen vor chinesischen Cyberattacken über gekaperte Geräte

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Sicherheitsbehörden warnen vor neuen Methoden chinesischer Hacker: Diese greifen auf Handys und Computer von Unternehmen und Privatleuten zu, um Spuren zu verwischen.

Sicherheitsbehörden aus neun Ländern – darunter auch Deutschland – haben vor neuen Methoden chinesischer Hacker gewarnt. »Staatlich geförderte chinesische Cyberakteure haben
ihre Taktiken sowie Techniken in den letzten Jahren kontinuierlich
angepasst«, heißt es in Schreiben, den das britische National Cyber Security Centre (NCSC)
in Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz, dem
Bundesnachrichtendienst und weiteren internationalen Partnern veröffentlicht
hat.

Die Angreifer aus China nutzen demnach verstärkt Netzwerke aus gekaperten Endgeräten von Unternehmen und Privatleuten – sogenannte Botnets –, um Zielpersonen diskret auszuspionieren und die Spuren zu verwischen. Genutzt würden etwa Computer oder Handys, aber auch Router oder Smart-Home-Geräte. Dem Verfassungsschutz zufolge sind auch kompromittierte Endgeräte in Deutschland betroffen.

Botnets werden im großen Stil eingesetzt

Der Einsatz solcher Botnets sei zwar nicht neu, hieß es. »Doch Cyberakteure
mit China-Bezug setzen sie inzwischen strategisch und in großem Umfang
ein.« Es gebe Hinweise darauf, dass solche Netzwerke »von chinesischen
Informationssicherheitsunternehmen aufgebaut und betrieben werden«.

Genutzt wurde das Netzwerk aus kompromittierten
Geräten dem Vernehmen nach, um Zielpersonen im politischen Raum
auszuspähen. Auch sensible Daten von Unternehmen stehen demnach im
Fokus. Die Behörden schlagen verschiedene Schutzmaßnahmen vor, darunter die Mehr-Faktor-Authentifizierung für Remote-Verbindungen.

Beteiligt waren auch Sicherheitsbehörden aus Australien, Japan, Kanada,
den Niederlanden, Neuseeland, Spanien, Schweden und den USA. Eine Stellungnahme des chinesischen
Außenministeriums lag zunächst ‌nicht vor.

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