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Documenta 16: Antisemitismus auf Documenta laut Kulturrat kaum vermeidbar

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Der Deutsche Kulturrat schließt neue antisemitische Vorfälle auf der Documenta nicht aus. Entscheidend sei, wie die Verantwortlichen damit umgingen.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, hat neue antisemitische Vorfälle auf der Documenta nicht ausgeschlossen. Es lasse sich grundsätzlich nicht verhindern, dass auf einer Kunstausstellung problematische Inhalte gezeigt würden, sagte er mit Blick auf die Documenta 16 im Jahr 2027.

Entscheidend sei nicht die Frage, ob solche Vorfälle erneut auftreten könnten, sondern wie darauf reagiert werde. Zimmermann verwies auf Konsequenzen aus der Documenta 15 und hob Maßnahmen wie einen Verhaltenskodex gegen Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit hervor.

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