Home Home Ein Jahr Schwarz-Rot : Koalitionäre wollen weniger streiten

Ein Jahr Schwarz-Rot : Koalitionäre wollen weniger streiten

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Die Parlamentarischen Geschäftsführer von CDU und SPD geloben zum Koalitionsgeburtstag besserere Zusammenarbeit. Die Grünen fühlen sich an das Ende der Ampel erinnert.

Ein Jahr nach dem Start der schwarz-roten Regierungskoalition äußern sich sowohl Politiker von CDU als auch SPD zuversichtlich zur Zukunft ihrer Zusammenarbeit. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger, geht davon aus, dass die schwarz-rote Koalition über vier Jahre Bestand hat. Mit Union und SPD hätten sehr unterschiedliche Partner zusammenfinden müssen, aber sie hätten sich entschieden, gemeinsam Verantwortung für vier Jahre zu übernehmen, sagte er im TV-Sender Phoenix.

Auch SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese bekräftigte den Willen seiner Partei, gemeinsam mit der Union die Koalition zum Erfolg zu führen. »Wir wollen, dass die Koalition erfolgreich ist.« Im ARD-Morgenmagazin mahnte er aber weitere Anstrengungen an. »Ehrlicherweise müssen wir jetzt die Ärmel hochkrempeln.« Zuletzt habe es »zu viel geruckelt« und es habe »viel zu viele Kommentare von der Seitenlinie« vom jeweiligen Koalitionspartner gegeben.

Die Co-Chefin der Grünen, Franziska Brantner, fühlt sich bei Schwarz-Rot an die vorherige Regierung aus SPD, Grünen und FDP erinnert. Tragischerweise sei es wie beim Ende der Ampel-Koalition, als sich die Partner »gegenseitig nichts gegönnt« hätten und keiner mehr das Ganze im Blick gehabt habe, sagte Brantner im Deutschlandfunk. Sie hätte sich gewünscht, dass die jetzigen Regierungsparteien es besser machten.

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