Die Landeshauptstadt Mainz will eine Tourismusabgabe auf Übernachtungen in Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben einführen. Dies würde die Finanzierung von Tourismusinitiativen und Marketingmaßnahmen auch in schwierigen Haushaltszeiten auf ein nachhaltiges Fundament stellen, erklärt Oberbürgermeister Nino Haase.
Die Stadt zahle acht bis zehn Milliionen Euro pro Jahr für Veranstaltungen und Institutionen, die auch touristischen Zwecken dienten und auf städtische Zuschüsse angewiesen seien. Dazu gehöre die Straßenfastnacht ebenso wie das Gutenbergmuseum. Mit der Abgabe, die ab Juli erhoben werden soll, erwartet die Stadt Einnahmen von rund vier Millionen Euro pro Jahr.
Geplant sind zwischen zwei und fünf Euro pro Nacht, je nach Kosten der Übernachtung. Nach drei Jahren soll die Situation überprüft werden. Der Stadtrat soll über die Abgabe am 6. Mai entscheiden.
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