Sporting Braga – SC Freiburg 2:1 (1:1)
Der SC Freiburg hat das Halbfinal-Hinspiel der Europa League mit 1:2 (1:1) bei Sporting Braga verloren. Der Siegtreffer für die Portugiesen fiel erst kurz vor Schluss in der Nachspielzeit. In der ersten Halbzeit konnte Freiburgs Keeper Noah Atubolu noch einen Elfmeter von Braga parieren.
Der Tabellenvierte der portugiesischen Liga begann im eigenen Stadion druckvoll und ging schon in der achten Minute durch Demir Ege Tıknaz mit 1:0 in Führung. Der Mittelfeldspieler grätschte eine flache Hereingabe ins lange Eck. Freiburg zeigte sich vom frühen Rückstand allerdings unbeeindruckt und konnte nur acht Minuten später durch einen Konter ausgleichen. Vincenzo Grifo traf nach einem perfekten Querpass von Jan-Niklas Beste zum 1:1 (16. Minute). Danach passierte – abgesehen von ein paar Halbchancen – erstmal nichts mehr.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff schaltete sich dann aber der Videoschiedsrichter nach einer Ecke von Braga ein. Es ging um ein mögliches Foulspiel von Freiburgs Verteidiger Philipp Lienhart gegen Bragas Gustav Lagerbielke im Strafraum. Schiedsrichter Anthony Taylor sah sich die Bilder an und gab tatsächlich Elfmeter – eine umstrittene Entscheidung. Rodrigo Zalazar übernahm die Verantwortung bei Braga, schoss nach links unten, aber Freiburgs Torhüter Noah Atubolu erahnte die Ecke und parierte den Strafstoß (45.+2). Mit dem 1:1 ging es also in die Pause.
Wenig Chancen in Hälfte zwei – dann der Lucky Punch
In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein umkämpftes, aber chancenarmes Spiel. Beide Abwehrreihen standen gut, verteidigten diszipliniert, Torschüsse gab es kaum. Freiburg hatte etwas mehr vom Spiel, kontrollierte den Ball und war die leicht bessere Mannschaft – ohne dabei zu glänzen. Die 2.000 mitgereisten Freiburg-Fans im legendären Felsenstadion von Braga unterstützen ihr Team lautstark.
Als sich alle schon mit dem Unentschieden abgefunden hatte, kam Sporting Braga doch nochmal vors Tor. In der 92. Minute nutzte Mario Dorgeles eine zu kurze Abwehr von Freiburgs Torhüter Atubolu aus und schob den Abklatscher zum 2:1-Siegtreffer für die Portugiesen ins Tor.
Damit muss der Sportclub beim Rückspiel nächste Woche Donnerstag (7. Mai) im eigenen Stadion mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen, um ins Finale einzuziehen. Im zweiten Halbfinale gewann Nottingham knapp mit 1:0 (0:0) gegen Aston Villa. Das Finale der Europa League steigt am 20. Mai in Istanbul.
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