Für viele Linke weltweit sind die seit 2012 bestehenden kurdischen Autonomiegebiete im Nordosten Syriens, auch bekannt unter dem Namen Rojava, eine gelebte Utopie. Auch aus Europa kommen immer wieder Aktivistinnen und Aktivisten an, um sich den dortigen Strukturen anzuschließen. Die Deutsche Eva Maria Michelmann reiste 2022 über den Irak in die kurdischen Gebieten in Nordostsyrien ein, um für die prokurdische Nachrichtenagentur ETHA zu arbeiten und sich für Frauenrechte zu engagieren. Im Januar dieses Jahres wurden Michelmann und ihr Partner, der kurdische Journalist Ahmet Polad, festgenommen, sie kam schließlich nach fünf Monaten frei.
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