In Österreichs Fußballwelt sitzen Worte oft noch locker, da wird gebrüllt und bei Interviews geschimpft. Der FC Red Bull Salzburg gilt hingegen als Hort der Professionalität, wo man sich lieber auf die Zunge beißt. Penible Verschwiegenheit, das ist die Betriebsphilosophie der Salzburger. Statt polternder Provinzfunktionäre arbeiten hier smarte Manager hinter verschlossenen Türen. Ganz nach dem Motto: Hier sind Profis am Werk, nicht der Pöbel.
Doch das war einmal. Mittlerweile richten sich auch die Salzburger gegenseitig Unfreundlichkeiten aus – und das gleich vor laufenden Kameras. Anfang April kritisierte der neue Sportchef Marcus Mann im Studio des deutschen Fernsehsenders Sky die Arbeitsmoral und ein Festhalten an überholten Konzepten im Verein. Er vermisse »die Konsequenz in der täglichen Arbeit«, erklärte der 42-jährige Deutsche mit ernstem Blick und erhobenem Zeigefinger.
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