Flammen und Gesundheit: Feuer in Recyclingfirma in Lustadt schwelt weiter

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Ein Feuer in einer Recyclingfirma in Lustadt im Kreis Germersheim hält die Feuerwehr seit dem Nachmittag in Atem. In einer Lagerhalle geriet geschredderter Kunststoff in Brand. Mehrere Druckgasbehälter konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht und ein Diesel-Tank geschützt werden. 

Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar. Eine Rauchsäule sei schon von Weitem erkennbar gewesen, sagte eine Sprecherin der Polizei nach Ausbruch des Brands gegen 14.30 Uhr. 

Die Feuerwehr hatte die Flammen rund zweieinhalb Stunden nach dem ersten Alarm unter Kontrolle. «Es gibt aber noch Nachlöscharbeiten», sagte ein Sprecher. Diese könnten die ganze Nacht dauern. «Die Rauchwolke ist nur noch minimal.» 

Messungen von Luft, Boden und Gewässern hätten keine erhöhten Schadstoffe ergeben, sagte der Feuerwehr-Sprecher. Anwohner wurden zuvor über die Warnapp Nina aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen sowie Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten. Die Brandursache war zunächst unklar.

Granulat und Druckgasbehälter lagerten in der Halle

Für die Löscharbeiten wurden große Teile der Lagerhalle mit einem Bagger abgerissen. Um das Kunststoffgranulat zu löschen, werde es schichtweise umgeklappt. Ebenfalls in der Halle gelagerte Druckgasbehälter hätten geborgen und gekühlt werden können. «Von ihnen geht keine Gefahr mehr aus.» Ein Diesel-Tank mit rund 5.000 Litern unter der Halle sei von dem Feuer nicht betroffen gewesen. 

Das Feuer sei in einem von vier Lagerhallenkomplexen ausgebrochen. Gebrannt habe es in einer Halle in einem dieser Komplexe. Die Nachbarhalle sei leicht beschädigt worden.

© dpa-infocom, dpa:260420-930-970353/2

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