Zum Zustand des in der Nordsee freigesetzten Buckelwals liegen dem Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommerns noch immer keine Daten vor. Sie müssten zügig vorgelegt und die offenen Fragen aufgeklärt werden, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit. Es bestehe berechtigtes Interesse an Transparenz. Schon am Samstag hatte eine Sprecherin des Ministeriums gesagt, die Peildaten seien mehrfach angefordert worden, lägen aber nicht vor.
«Mit der privaten Initiative ist vereinbart, dass sie sich bis heute mit den angeforderten Informationen zurückmeldet. Dazu gehören insbesondere die Daten der Peilsender sowie aktuelle Erkenntnisse zum Zustand des Tieres», sagte der Minister nun.
Er verwies darauf, dass zentrale Punkte vorab mit der privaten Initiative verbindlich vereinbart worden seien – etwa das Anbringen eines Peilsenders sowie das Bereitstellen der Daten für einen vertraulichen Kreis. «Diese Punkte dienen der Nachvollziehbarkeit des Einsatzes und der weiteren Einordnung des Geschehens.»
Der mehrfach an Ostsee-Küsten gestrandete Buckelwal war am Samstagmorgen ins Meer gesetzt worden. Bisher ist unbekannt, wie es ihm geht und wo er sich aufhält. Experten von Tierschutzorganisationen hatten die langfristigen Überlebenschancen des Wals übereinstimmend als sehr gering eingeschätzt.
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