Freizeit: In welchen Hamburger Parks gegrillt werden darf

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Wenn die Temperaturen steigen und die Abende wieder länger werden, dann riecht es an den ersten Ecken Hamburgs nach Bratwurst und Grillkäse. Im Frühling schmeißen viele zum ersten Mal den Grill an. Was aber, wenn man keinen eigenen Garten oder geeigneten Balkon hat? Grundsätzlich ist Grillen in den Grünanlagen außerhalb der ausgewiesenen Grillzonen Angaben der Stadt zufolge nicht erlaubt. Ein Überblick, an welchen Orten man brutzeln darf – und ein kleiner Grill-Knigge im Anschluss:

Hamburg-Mitte

Wer in Hamburg-Mitte grillen möchte, kann das in mehreren Parks tun, allerdings auch hier nur in den ausgewiesenen Grillzonen. Gebrutzelt werden darf beispielsweise in Billstedt: Im Öjendorfer Park gibt es zwei Grillstellen – beide mit Seeblick. Auch im Hammer Park gibt es eine große Grillzone und auch im weitläufigen Wilhelmsburger Inselpark darf an zwei ausgewiesenen Grillplätzen gebrutzelt werden. 

Wer seine Bratwürste etwas zentraler grillen will, kann das auf der Michelwiese in der Neustadt mit Blick auf den Hamburger Hafen und die St. Michaelis-Kirche tun. Hier gibt es eine Grillstation mit drei Elektrogrills, die man für ein paar Euromünzen benutzen kann.

Altona

In Altona gibt es nur einen ausgewiesenen Grillplatz. In der Rissener Kuhle im Nordwesten der Stadt kann man einen bequemen Grillabend mit der ganzen Familie verbringen: Hier stehen mehrere gemauerte Grills sowie Tische und Bänke zur Verfügung. 

Eimsbüttel

In Eimsbüttel können Grill-Fans im Niendorfer Gehege brutzeln. Der Grillplatz befindet sich neben dem Waldcafé Corell und dem Parkplatz vom Ponyhof. Im Waldcafé gibt es auch öffentliche Toiletten. In anderen Teilen des Waldes gilt absolutes Grillverbot. 

Bergedorf

Wer in Bergedorf grillen will, kann das im Grünen Zentrum Lohbrügge tun: auf öffentlichen Grills mit Blick auf den Parksee. 

Harburg

Auch im Harburger Stadtpark gibt es ausgewiesene Grillplätze in den Langenbeker Wiesen. Nach dem Essen können sich Kinder noch auf dem Bolzplatz austoben.

Hamburg-Nord

Im Stadtpark in Winterhude stehen zwei offizielle Grillstellen auf der Festwiese und auf der Wiese westlich vom Planschbecken zur Verfügung. An anderen Stellen im Park ist das Grillen nicht erlaubt. Auch rund um die Außenalster laden zwei Wiesen zum Grillen ein: Gebrutzelt werden darf allerdings auch hier nur in den ausgewiesenen Grillzonen an der Fernsichtbrücke und am Schwanenwik. In Eppendorf darf im Haynspark gegrillt werden: Hier befinden sich die ausgewiesenen Grillplätze am Ufer der Alster und im Schatten der Bäume. 

Hamburger Grill-Knigge

Um die offiziellen Grillzonen zu erkennen, stehen entsprechende Schilder in den Grünanlagen, wie das Bezirksamt Hamburg-Nord mitteilte. Zusätzlich gebe es im Stadtpark saisonale Banner, die über die Grillzonen und den Umgang mit Grills informierten.

Wichtig ist laut Stadt, einen sicheren Standplatz mit ausreichend Abstand zu Bäumen und Sträuchern zu suchen. Die Grills müssen zudem mindestens 50 Zentimeter vom Erdboden entfernt sein. Das Benutzen von Einweggrills ist grundsätzlich verboten.

Klar ist auch: Die Grillplätze müssen nach der Benutzung sauber hinterlassen werden. Heiße Asche sollte vorsichtig abgelöscht und sicher entsorgt werden. Die Hamburger Feuerwehr rät außerdem von Spiritus zum Anzünden des Grills ab. Wenn es zu trocken ist, können die Bezirksämter das Grillen wegen Brandgefahr verbieten. 

Das Grillen auf dem Balkon ist durch den Mietvertrag oder die Hausordnung geregelt, die Feuerwehr rät aber vom Grillen mit Holzkohle ab. «Achten Sie auf einen sicheren Stand und halten Sie ein Löschmittel bereit. Sorgen Sie dafür, dass sich kein Rauch, beispielsweise in Nachbarwohnungen, ausbreitet. Wenn doch etwas schiefgehen sollte, rufen Sie sofort die Feuerwehr über den Notruf 112», teilte die Feuerwehr mit.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-963544/1

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