Kimberly Milne nahm sich an einem Donnerstag im Juli 2023 das Leben. Die Schottin wurde 28 Jahre alt. Knapp drei Jahre später ist ihr Ehemann, Lee Milne, nun wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass er seine Frau in den Tod getrieben hat. Milne hatte sie in der Ehe geschlagen, bedroht, verfolgt und beleidigt. Für acht Jahre soll er deshalb nun ins Gefängnis.
Das Urteil ist ein Novum in der britischen Rechtssprechung. Lee Milne ist der erste Mann in Großbritannien, der wegen fahrlässiger Tötung einer Partnerin verurteilt wurde, obwohl er ihren Tod nicht physisch herbeigeführt hat. Damit öffnet der Fall den Blick auf die langfristigen Auswirkungen von häuslicher Gewalt, auf die Psyche der Betroffenen. Und er wirft Fragen nach Verantwortung auf, die über diesen Prozess hinausreichen.
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