Ob hier Zauberei im Spiel war? Eine in der Hexennacht verschwundene überdimensionale Eiswaffel ist wieder aufgetaucht. Wie das Ding 30 Kilometer weit kommen konnte, ist der Polizei ein Rätsel.
Die etwa 1,50 Meter hohe und 25 Kilogramm schwere Eiswaffel aus Kunststoff verschwand in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai vor einer Eisdiele in Edenkoben (Südliche Weinstraße). Ein Bär aus Plastik hielt die Waffel – stand nach dem Diebstahl aber mit leeren Händen da.
«Ob die Eiswaffel als spontane “Hexennacht-Trophäe” diente oder gezielt entwendet wurde, ist aktuell noch Gegenstand der Ermittlungen», hatte die Polizei am Morgen nach dem Diebstahl mitgeteilt. Damals bat sie um Hinweise.
Nicht jede Eiswaffel zum Mitnehmen gedacht
Am Dienstag nun verkündete die Polizei in Landau «eine erfreuliche Entwicklung: Die entwendete Eiswaffel ist wieder aufgetaucht.» Das ungewöhnliche Diebesgut sei am 2. Mai unversehrt in Pleisweiler-Oberhofen gefunden worden. «Wie die Eiswaffel an ihr über 30 Kilometer entferntes Ziel gelang, ist unklar.» Hinweise auf den oder die Täter gibt es bislang ebenfalls nicht.
Die Polizisten brachten die Waffel höchstpersönlich zur Eisdiele zurück. «Der dekorative Eisbär ist damit wieder vollständig und kann seinen Dienst vor der Eisdiele wie gewohnt aufnehmen», heißt es im Polizeibericht, der mit einer Warnung schließt: «Auch großformatige Eiswaffeln gehören nicht zur freien Mitnahme – selbst in der Hexennacht nicht.»
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