Großbritannien hat Frankreich bis zu 660 Millionen Pfund (etwa 760 Millionen Euro) zur Eindämmung illegaler Überfahrten über den Ärmelkanal von Migranten zugesagt. Die Zusicherung kommt laut britischen Angaben im Rahmen eines neuen dreijährigen Grenzsicherungsabkommens.
Ein Teil der Gelder sei an den Erfolg der Maßnahmen geknüpft, teilte die britische Regierung mit. Rund 500 Millionen Pfund sollen demnach in verstärkte Kontrollen an den Stränden Nordfrankreichs fließen, darunter der Einsatz von fast 1.100 Kräften aus Polizei, Geheimdiensten und Militär. Weitere 160 Millionen Pfund würden ausgezahlt werden, wenn die neuen Taktiken beim Stoppen von Migranten erfolgreich seien. Andernfalls werde die Finanzierung nach einem Jahr eingestellt, teilte die britische Regierung mit.
Das Abkommen umfasst unter anderem eine neue Einheit der Bereitschaftspolizei mit 50 Einsatzkräften, erweiterte Teams von Geheimdienst und Kriminalpolizei sowie zusätzliche Patrouillen auf See. Zur Überwachung sollen Drohnen, zwei Hubschrauber und verbesserte Kamerasysteme eingesetzt werden. Frankreich werde zudem ein neues Schiff und mehr als 20 zusätzliche Beamte auf See entsenden, um Boote abzufangen.
Die Vereinbarung ersetzt einen früheren, 2023 geschlossenen Dreijahresvertrag über rund 480 Millionen Pfund (etwa 553 Millionen Euro), der Anfang des Jahres ausgelaufen war. Offiziellen Daten zufolge überquerten im Jahr 2025 rund 41.000 Menschen den Ärmelkanal in kleinen Booten nach England, was nahe an den Rekordwert von 2022 heranreicht. Seit dem Amtsantritt der Labour-Partei von Premierminister Keir Starmer im Juli 2024 habe die gemeinsame Arbeit mit Frankreich bereits mehr als 42.000 Überfahrtsversuche gestoppt, erklärte die Regierung in London.
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